Kurzer Bericht über 3. Kurdischer Kulturtag in Bonn
Am Samstag, den 25.
Oktober 2008, haben wir, RAMAN, wie bereits in den letzten beiden Jahren einen
kurdischen Kulturtag veranstaltet. Ab 17 Uhr kamen die ersten Gäste und gegen
18:30 Uhr hatten sich rund 60 Gäste im Saal des ESG in Bonn eingefunden, sodass
wir mit dem Programm beginnen konnten. Zunächst haben wir alle Gäste begrüßt
und RAMAN als Verein vorgestellt. Um 19 Uhr folgte ein Vortrag von Herrn
Abubekir Saydam über die Menschenrechtslage in Nord-Kurdistan/ Türkei. Nach
einer lebhaften Diskussionsrunde boten kurdische Speisen sowie ein Auftritt der
Sängerin Evina Welat die Möglichkeit, den Abend in entspannter und geselliger
Atmosphäre ausklingen zu lassen.
Zentrales Thema dieses Kulturtages war die Menschenrechtslage in Nord-Kurdistan/ Türkei. Durch die Leugnung der kurdischen Identität sowie der Unterdrückung der kurdischen Sprache und Kultur wird insbesondere den Kurden in der Türkei verwehrt, ihre Kultur frei auszuleben. Herr Abubekir Saydam, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Internationalen Kulturstiftung Sivan Perwer, machte in seinem Vortrag auf die anhaltenden Missstände in der Türkei hinsichtlich Demokratie und Rechtsstaatlichkeit aufmerksam. Aufgrund der Unterdrückung des kurdischen Volkes in den Heimatländern der Kurden lässt sich die kurdische Kultur leider nicht von der Politik trennen, weshalb es notwendig war, auch an einem „Kulturtag“ über Politik zu reden.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmal herzlich beim Kulturreferat des ASTA-Bonn und der ESG-Bonn für ihre Unterstützung bedanken sowie bei allen Gästen für ihr Erscheinen. Wir hoffen auf ein Wiedersehen bei der nächsten RAMAN-Veranstaltung.



